Konzept1Ziel der Umwelt AG im Schuljahr 2004/2005 ist es, ein Team von Schülerinnen und Schülern zusammen zu bringen, das einen Fairen Umwelt-Schul-Laden möglichst eigenständig betreibt. Die Idee des Fairen Umwelt-Schul-Ladens kommt aus drei Ansätzen:

1. Die Umwelt-AG hatte schon in den Vorjahren bei besonderen Aktionen Hefte und andere Schreibmaterialien aus Umweltschutzpapier verkauft. Will man das Angebot vergrößern und regelmäßig verkaufen, braucht man ein Ladenlokal.

Konzept22. Beim „24 Stundenlauf“, zu dem jedes Jahr ins Stadion Rote Erde eingeladen wird, hat die Sportfachgruppe den Läufern T-Shirts mit unserem Schullogo zur Verfügung gestellt. Viele Schüler hatten das Interesse geäußert, solch ein T-Shirt zu bekommen. Die Schülervertretung unserer Schule hatte die Idee, T-Shirts, Kaffeebecher und andere Waren mit Schullogo herzustellen, um dazu beizutragen, dass die Schüler die Gesamtschule Scharnhorst als ihre Schule verstehen und sich mit ihr identifizieren.

3. „Fairer Handel“ wird bislang an unserer Schule nur vereinzelt im Gesellschaftslehreunterricht angesprochen. Als Schule in Dortmund, der Hauptstadt des fairen Handels, soll die Beschäftigung mit diesem Thema auf eine breitere Grundlage gestellt werden.

Konzept3Dieses Ziel einer eigenständigen Verwaltung des Fairen Umwelt-Schul-Ladens braucht aber einen gewissen Anschub von Seiten der betreuenden Lehrer:

  • aus einzelnen Schülerinnen, die aus möglichst vielen Jahrgängen kommen, muss ein Team zusammenwachsen,
  • die mitarbeitenden Schüler müssen über Umweltaspekte der Papierproduktion und vor allen Dingen über die Hintergründe des fairen Handels informiert werden. Dazu werden wir zu einem zweitägigen Seminar in die Ökumenische Werkstatt der VEM nach Wuppertal fahren.
  • Zu Anfang sind große organisatorische und bürokratische Hindernisse zu überwinden: bei Gesprächen mit der Schulleitung, den Hausmeistern und den Malern des Fördervereins sind zunächst einmal die betreuenden Lehrer gefragt.Bei dieser Starthilfe müssen die betreuenden Lehrer aber darauf achten, dass alle wichtigen Fragen wie Öffnungszeiten, Buchführung, Einrichtung eines Kontos u.s.w. von den Schülern entschieden werden.