
Vom 20. bis zum 24. April 2026 nahmen unsere Schülerinnen und Schüler an einer spannenden Erasmus+-Mobilitätswoche an der Dricānu vidusskola in Lettland teil. Unter dem Projekttitel „Collaborative Opportunities for Clean, Inclusive, and Sustainable Habitats“ drehte sich eine Woche lang alles um die Themen Nachhaltigkeit und Wasserressourcen.
Ein Programm voller Entdeckungen
Die Woche startete mit einem herzlichen Willkommen an der Partnerschule, bei dem erste Kontakte geknüpft und das Schulgelände bei einem Rundgang erkundet wurde. Schon am zweiten Tag ging es in die Natur: Bei einem Feldeinsatz am Lubāns-See sammelten die Teilnehmenden Wasserproben. Unter Anleitung einer Chemielehrkraft lernten sie, die Wasserqualität zu testen und zu analysieren, wobei digitale Tools zur Datenerfassung und Diskussion über Verschmutzungsrisiken zum Einsatz kamen.
Kultur und moderne Lösungen
Auch die Geschichte kam nicht zu kurz. Ein Besuch der Wassermühle von Rundāle in der Region Jelgava gab Einblicke in traditionelle Methoden der Wasserbewirtschaftung. In internationalen Teams erstellten die Jugendlichen daraufhin eine interaktive digitale Zeitlinie, welche die Entwicklung der Wassernutzung von der Vergangenheit bis heute darstellt.
Um zukunftsfähige Lösungen ging es am Donnerstag beim Treffen mit dem Entsorgungsunternehmen SIA ALAAS. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler viel über umweltfreundliche Abwasserentsorgung und entwickelten mit Design-Tools wie Canva eigene Vorschläge für nachhaltigen Wasserverbrauch in Schulen und Gemeinden.
Bewusstsein schaffen für die Zukunft
Zum Abschluss der Woche stand die Kreativität im Vordergrund. Die Teilnehmenden produzierten digitale Inhalte für die Social-Media-Kampagne „Why waste water?“, um die Öffentlichkeit für den wertvollen Rohstoff Wasser zu sensibilisieren. Die Mobilitätswoche endete feierlich mit einer Abschlusszeremonie, kulturellen Darbietungen und der Vergabe der Teilnahmezertifikate.
Diese Woche in Lettland hat nicht nur das Wissen über ökologische Zusammenhänge vertieft, sondern auch neue Freundschaften über Grenzen hinweg ermöglicht.

